Nach der Hochzeit

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Namensänderung …
Nach der Hochzeit kommt der Papierkram

Wer denkt, das Stressigste wäre die Hochzeitsvorbereitung, der liegt nicht ganz falsch – aber auch nach der Hochzeit ist noch jede Menge zu erledigen. Und das heißt nicht, nur die Flitterwochen zu planen und zu buchen. Vor allem wenn einer der frisch Getrauten nun einen neuen Namen trägt, geht es jetzt erst so richtig los mit dem ganzen Papierkram – dagegen können die Formalitäten für das Standesamt fast ein Klacks gewesen sein. Aber keine Angst, mit der richtigen Strategie sind auch die unmittelbaren Folgen des Namenswechsels gut zu bewältigen.

 

Zeichen der Zusammengehörigkeit

Gemeinsamer Ehename, den bisherigen Namen behalten oder einen Doppelnamen führen, indem der bisherige Name an den neuen Ehenamen angehängt wird – das sind die drei Möglichkeiten, unter denen Paare beim Heiraten wählen können. Der gemeinsame Ehename ist aber nach wie vor die am häufigsten gewählte Form und später im Alltag dann auch das sichtbarste Zeichen für die Zusammengehörigkeit von Mann und Frau. Dass sich der Mann für den Namen der Frau entscheidet, ist heute nichts Besonderes mehr, doch eine Ungerechtigkeit bleibt: derjenige, der seinen alten Namen aufgibt, hat nun eine Menge Arbeit vor sich.

Denn er muss sich nicht nur selbst an den neuen Namen gewöhnen, eine neue Unterschrift üben und sich am Telefon abtrainieren, sich weiterhin mit dem alten Namen zu melden. Er muss vor allem zig Dokumente auf den nun neuen Namen ändern lassen und diverse Stellen über den Namenswechsel informieren.

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Behördliche Dokumente

Am wichtigsten ist die Änderung des Namens im Personalausweis und/oder Reisepass, denn diese sind mit dem alten Namen nicht mehr korrekt und damit ungültig. Ausweisen kann man sich damit also bis zum neuen Eintrag des richtigen Namens nicht mehr, daher sollte der erste Gang zum Einwohnermeldeamt, Bürgerbüro etc. der Gemeinde sein. Andere amtliche Dokumente können, müssen aber nicht geändert werden, zum Beispiel der Führerschein. Trotzdem werden viele Frischverheiratete nicht darauf verzichten, ihren neuen Namen auch in allen Dokumenten sichtbar werden zu lassen. Daher stehen weitere Behördengänge an: Neben dem Führerschein ist auch an die weiteren Fahrzeugpapiere zu denken. Informiert werden über den Namenswechsel müssen auch das Finanzamt (und damit kann auch gleich der Wechsel in eine neue Steuerklasse vollzogen werden), die Familienkasse, wenn Kindergeld bezogen wird, aber auch der Rundfunkgebührenbeitragsservice oder ggf. das BAFöG-Amt. Ggf. Schulen und Kindergärten nicht vergessen!

Arbeit, Finanzen, Haushalt, Vereine

Außerhalb der Behördengänge dürften noch mehr Benachrichtigungen zur Namensänderung anfallen: Arbeitgeber, Kollegen, Mitarbeiter oder Kunden wollen informiert sein, Banken müssen den neuen Namen ebenfalls erfahren, ebenso Vermieter, Gas- und Stromlieferanten. Bestehende (Bank-)Vollmachten und Versicherungspolicen (Haftpflicht, Kfz-Versicherung …) müssen ebenfalls auf den Namen angepasst werden. Auch an alle Mitgliedschaften in Organisationen, Clubs und (Sport-)Vereinen ist zu denken. Und natürlich an alle Kundenkarten, Bonusprogramme und Abonnements (Zeitungen, Zeitschriften, Kabelfernsehen/Pay-TV/Abos …).

Auch im Netz mit neuem Namen unterwegs

Leicht vergessen wird die Namensänderung im Internet: Auch Facebook & Co., Amazon, Paypal oder Ebay müssen von der Namensänderung in Kenntnis gesetzt werden.

Briefkasten und Klingelschild

Mit dem Informieren über den Namen ist es nicht getan, es muss natürlich auch einiges geändert werden: neue Visitenkarten und Briefköpfe sind wahrscheinlich fällig, und auch eine neue E-Mail-Adresse (E-Mail-Signaturen nicht vergessen!). Webseitenbesitzer müssen das Impressum anpassen. Den neuen Namen am Briefkasten und an der Haustürklingel dürfte wohl niemand vergessen. Den alten Namen sollte man aber noch eine Weile an der Haustür bzw. am Briefkasten parallel verwenden, um ganz sicher zu gehen, dass alle Schriftstücke ankommen – vielleicht hat man ja doch etwas vergessen oder eine Namensänderung hat nicht funktioniert.

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So klappt’s am einfachsten

Am besten erstellt man sich einmal einen Mustertext, legt die Kopie der Heiratsurkunde dazu – und ab damit zu den jeweiligen Empfängern. Vieles lässt sich aber auch schnell per E-Mail oder online erledigen, gerade Anbieter mit entsprechendem Internetauftritt bieten oft einen Menüpunkt zur Namensänderung an, ohne dass weitere Nachweise oder ein Schriftwechsel nötig wären.

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