Ja, trotz Corona-Einschränkungen: Christina und Sebastian

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Christina & Sebastian haben trotz der Corona-Einschränkungen „Ja“ gesagt, und Christina erzählt und schreibt euch in diesem Artikel von ihren Erlebnissen!

Liebe Bräute und zukünftige Bräute,
auch ich habe obgleich Corona gewagt, meinen Liebsten zu heiraten. Glaubt mir, ich hätte lieber ein Fest mit 200 Leuten organisiert als eine Hochzeit unter Corona-Bedingungen: Es war ein einziges Hin und Her.

In den vergangenen ca. 3 Wochen mussten wir unsere Planung fast täglich verändern. So hatte man in einer Woche auch gleich mal 3 Friseurtermine hintereinander. Ich darf gar nichts sagen – wir sind froh, dass wir überhaupt zum Friseur durften. Für einen Menschen wie mich, der aus einer Familie kommt, die alles am liebsten schon 2 Monate vorher planen möchte, bedeutete das enormen Stress. Die Familie hält bei uns jedoch immer zusammen. Auch mein Mann, obwohl er beruflich ziemlich eingebunden ist, hat mich bei der Hochzeitsplanung immer tatkräftig unterstützt.
So konnten wir letztendlich am 9.5.2020 in meiner Traum-Location im Schloss Reimlingen standesamtlich heiraten.

In dieser Zeit war die Bride Time Gruppe mein ständiger Begleiter. Der Austausch mit den Bräuten hat mir sehr geholfen und mich bei meiner eigenen Hochzeit positiv beeinflusst.

Hurra, endlich war es so weit, und der Tag war gekommen. Nach 2,5 Stunden stand ich perfekt gestylt vor dem Haus meiner Eltern und wartete auf meinen Sebastian. Leider wissen Sebastian und ich nicht mehr, was er in diesem Moment gesagt hat. Wir waren extrem – vor allem ich – aufgeregt und wollten einfach nur, dass es losgeht.

Vor dem Standesamt warteten schon meine guten Freunde aus München mit unseren Trauzeugen. Nach und nach trudelte die ganze Gesellschaft ein. Der Standesbeamte gab den Startschuss, und schon ging es los. Die Ansprache war total persönlich und einfach passend für uns beide. Ich vergaß meine Anspannung und war wieder ich selber. Wir hatten uns vorher für ein persönliches Eheversprechen entschieden. Als mein Mann nur die erste Zeile formulierte, spürte ich, wie sehr er mich liebt, und dahin war meine Fassung. Gleich darauf war ich an der Reihe und konnte zuerst nur weinen. Irgendwie habe ich es aber trotzdem geschafft, ihm meine Liebe mit Worten zum Ausdruck zu bringen. Wir hatten einfach alles um uns herum vergessen und küssten uns.

Im Hintergrund begann unser Lied „The Book of Love“, und die Ehe war besiegelt.
Nach den ganzen Emotionen gab es erstmal einen Sekt für alle. Mein Vater hatte sich in der Zwischenzeit mit einer musikalische Überraschung im Schlossgarten aufgestellt. Doch bevor wir zu unserer Überraschung konnten, mussten wir ganz klassisch noch ein Herz ausschneiden. Sebastian sollte mich durch das Herz tragen. Ich fragte ihn später, wie das möglich war, und er meinte nur: „Das war eindeutig das Adrenalin.“

Mein Papa spielte mein Lieblingslied. Sebastian und ich versuchten, unsere Discofox-Kenntnisse anzuwenden. Beim ersten Tanz als Ehepaar war ich einfach nur glücklich. Später versuchte der Photograph die Hochzeitsgesellschaft, unter Corona-Bedingungen, auf ein Bild zu bringen.

Als dies geschafft war, ging es zum Pärchen-Shooting. Ganz romantisch liefen wir Hand in Hand über die Blumenwiese. Es wurden sogar Fotos im Schloss selber gemacht. Ich gebe es zu, ich fühlte mich ein bisschen wie eine Prinzessin. Danach ging es zu Sebastians Elternhaus. Hier war bereits passend zum Motto alles farblich dekoriert. Natürlich gab es auch eine Hochzeitorte, obwohl es genau genommen eigentlich zwei waren, die passend für uns gefüllt waren. So hatte jeder zwar seine eigene Torte, die wir trotzdem gemeinsam angeschnitten haben. Bei der „Hand-oben-Sache“ habe ich bewusst Sebastian den Vortritt gelassen, weil ich die Torte nicht gefährden wollte.

Nächste Station war der Balkon-Besuch von meiner Oma im Altersheim. Hier war es uns wichtig, meiner Oma eine kleine Freude zu bereiten. Zum guten Schluss gab es bei meinen Eltern ein top italienisches Büfett, eine kleine Rede von meinem Vater und ein Feuerwerk aus 3 Raketen, die mein Vater noch vom letzten Silvester übrighatte. Voller Liebe und Glückseligkeit und jeder Menge Luftballons ging es dann in unser trautes Heim. Dort haben wir eng aneinandergekuschelt zusammen unseren Tag nochmal Revue passieren lassen. Abschließend ist zu sagen, die Planung war zwar nervig, aber die Hochzeit war genauso schön wie vor Corona. Also traut euch!

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